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Knusprige Wurzelweckerl

Egal ob zum Frühstück, als Beilage zum Salat, für den kleinen Hunger zwischendurch, als Stärkung bei einer Bergtour – Wurzelweckerl gehen einfach IMMER!

Der Anfang einer großen Liebe

Man sagt ja immer, es gibt nichts Schlechtes ohne Gutes. Wie so viele andere auch, habe ich während des ersten Corona-Lockdowns 2020 zum Brotbacken begonnen. Seitdem kann ich damit auch nicht mehr aufhören! Einerseits vertrage ich das selbstgebackene Brot einfach viel besser. Ich weiß genau, was drin ist und kann ruhigen Gewissens und ruhigen Bauches das Elixier des Lebens zu mir nehmen. Jetzt übertreibe ich aber. Oder? Vielleicht… Aber wenn ich’s mir ganz recht überlege ist Brot wirklich ein sehr wichtiger Bestandteil meiner Ernährung geworden und nicht mehr wegzudenken.

Dinkel – meines Bauches bester Freund

Es ist keine Überraschung und auch keine Neuigkeit, dass Dinkel eine gute Verträglichkeit nachgesagt wird. Meine eigenen Forschungen und Testungen nach meiner Fructoseintoleranzdiagnose haben ergeben, dass ich dem absolut zustimmen kann. Weizen ist prinzipiell nicht allzu verträglich bei Fructoseintoleranz, zumindest geht es mir viel besser seit ich auf Dinkel umgestiegen bin. Das heißt nicht, dass ich absolut kein normales Weizenmehl mehr esse, aber ich versuche es zu vermeiden. Mit dem richtigen Dinkelmehl schwöre ich euch, dass ihr keinen Unterschied merken werdet 😉 Mein Favorit ist das Spar Natur Pur Bio Dinkel Kuchenmehl (das ist übrigens eine unbezahlte Werbung, ich bin wirklich davon überzeugt). Es hat mich noch nie im Stich gelassen und überzeugt in verarbeiteter Form sowohl in Konsistenz und Farbe, als auch im Geschmack.

Brot für ALLE

Es ist nicht nur die gute Verträglichkeit der Wurzelweckerl, die mich so sehr überzeugt hat, sondern der Duft, das Knacken beim Reinbeißen und der Mmmmmmh-Effekt, der jeden auf Wolke 7 schweben lässt. Man sagt meinen Wurzelweckerln sogar einen aphrodisierenden Effekt nach 😉

Es gibt ja Gebäck, das die Geister scheidet wie zum Beispiel Mohnweckerl. Entweder man mag Mohn oder eben nicht. Wurzelweckerl dagegen sind alles andere als polarisierend – sie sind einfach perfekt und werden von sowohl von Groß, als auch von Klein gern gegessen.

Geheimtipp für lange Frische

Diese Weckerl haben auf jeden Fall Suchtfaktor. Deswegen gebe ich euch meinen ultimativen Brötchentipp: Macht immer genug davon und friert ein, was ihr nicht sofort esst. Auch uneingefroren sind die Wurzelweckerl noch drei, vier Tage nach dem Backen super lecker. Allerdings haben sie einfach das gewisse Etwas, wenn ihr sie frisch aus dem Tiefkühler nehmt, mit Wasser benetzt und dann für 5-7 Minuten bei 150 Grad Heißluft auftaut. Dann schmecken sie wie frisch gemacht! Ich backe mir immer für die ganze Woche vor und habe täglich frisches Brot zu Hause!

Eile mit Weile

Das Wort Germteig lässt viele erst mal zurückschrecken. Klingt kompliziert. Ist es aber nicht, versprochen! Das einzige, was man braucht, ist Zeit. Und hier gilt: mehr ist mehr. Am besten werden meine Wurzelweckerl, wenn ich am Abend den Teig anrichte und über Nacht im Kühlschrank gehen lasse. Die lange Teigführung macht sie noch feiner und vor streichelt den Bauch noch ein bisschen mehr. Wer aber nicht die ganze Nacht Zeit hat, kann die Masse mit lauwarmem Wasser anrichten und an einem warmen Ort circa eine Stunde gehen lassen, bis sie auf das Doppelte aufgegangen ist. Dann nur noch ab in den Ofen und voilà – nach 15 Minuten habt ihr die leckersten Bröchen, die ihr euch vorstellen könnt.

Viel Spaß beim Knuspern wünscht euch

eure Dea

Wurzelweckerl

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Prep Time: 1 Stunde 20 Minuten Cooking Time: 15-20 Minuten Total Time: 1 Stunde 30 Minuten

Super einfach und super lecker! Wurzelweckerl sollte man immer auf Lager haben...

Ingredients

  • 500g Dinkelmehl
  • 100g Roggenmehl
  • 10g (Trauben-) Zucker
  • 20g Salz
  • 21g frischer Germ (1/2 Würfel)
  • 400g lauwarmes Wasser

Instructions

1

Alle Zutaten miteinander vermengen und - am besten in der Küchenmaschine - 10 Minuten kneten.

2

Anschließend den Teig etwa 1 Stunde an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

3

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden des Ofens geben (falls euer Ofen eine Dampffunktion hat, dann verwendet natürlich diese).

4

Die Masse in 8-10 ungefähr gleich große Teile auf einer bemehlten Oberfläche aufteilen - aber nicht mehr kneten!

5

Jedes Weckerl in ein bisschen Mehl wälzen und dann eindrehen, sodass sie wurzelig werden. Auf ein Blech mit Backpapier legen und dabei genug Abstand halten (die Brötchen gehen auf!).

6

Die Teiglinge mit Wasser besprühen und nochmal ca. 10 Minuten gehen lassen.

7

Für 15-20 Minuten bei 220 Grad Heißluft backen, bis sie leicht braun sind.

Notes

Tipp: den Teig könnt ihr auch am Vorabend mit kaltem Wasser anrichten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Wer mag, kann auch noch Walnüsse dazu geben!

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Kein Kommentar

  • Reply
    Der intolerante Alltag – simply DEAlicious
    29. März 2021 at 17:51

    […] mein Pesto machen und in ein hübsches Glas abfüllen. Oder ein selbstgebackenes Brot – die Wurzelweckerl zum Beispiel sind unschlagbar und super […]

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