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Mürbteig

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Linzer Torte oder Linzer Tartelettes

Ein Klassiker der österreichischen Küche

Die Linzer Torte ist ein richtig altes Rezept – anscheinend eines der ältesten Rezepte Europas. Franzl und Sissi sollen sie auch schon schnabuliert haben. Die Linzer Torte ist nicht umsonst so altbekannt – sie ist richtig lecker, quasi ein Allrounder der so gut wie allen schmeckt.

Ich bin ja eigentlich eine EXTREM Süße. Angeblich hatte ich als Kind einmal eine Zeit, in der ich ausschließlich Kaiserschmarrn essen wollte (ich kann mich nicht mehr daran erinnern, aber meine Schwester und meine Mama behaupten das steif und fest). Also war die Fructoseintoleranzdiagnose am Anfang wirklich schwer für mich. Eine der vielen Süßspeisen, von denen ich immer nur geträumt habe, ist die Linzer Torte. Ich habe mich also ran gewagt und ein Rezept kreiert, das für mich einer Linzer Torte würdig ist.

Sie wird jeden Tag besser

Ein Grund von vielen warum ich diese Süßspeise so gerne mag ist, dass man sie vorab machen kann (oder sogar soll) und dann von Tag zu Tag besser wird. Die Linzer Torte ist mindestens zwei Wochen lang haltbar und bietet sich somit auch perfekt als Geschenk zum Verschicken an. Wenn ihr also wem in der Ferne eine kulinarische Freude machen wollt, eine Linzer Torte ist dafür eine perfekte Möglichkeit.

Marmelade und Fructoseintoleranz

Marmelade klingt vielleicht anfänglich ein bisschen nach Bauchweh. Daran solltet ihr euch auch langsam tasten. Als ich im Internet bei Frusano auf ihre fructosefreien/-armen Fruchtaufstriche gestoßen bin, habe ich es natürlich – wie so oft – übertrieben. Die Aufstriche sind richtig lecker und verleiten einen dazu, am liebsten ein ganzes Glas auf einmal zu verschlingen. Das könnte aber kontraproduktiv sein…

Bei der Linzer Torte kommen nicht Unmengen an Marmelade rein, weshalb ich damit auch zum Glück keine Probleme habe. Wie immer gilt hier aber: das ist nicht bei allen gleich. Hört auf euren Körper, der sagt euch schon, was er (nicht) will.

Ich schick euch kulinarische Linzer-Grüße aus Salzburg,

Eure Dea

Linzertorte oder Linzer Tartelettes

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Serves: 8 Tartelettes
Cooking Time: 20 Minuten Total Time: 1 Stunde

Ingredients

  • Mürbteig
  • 300g Dinkelmehl
  • 170g kalte Butter, gewürfelt
  • 120g (Getreide-)Zucker
  • 100g Haselnüsse, gemahlen
  • 1 Ei + 1 Eiweiß
  • 1TL Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 1 Prise Kardamompulver
  • 1 Prise Salz
  • 1TL Backpulver
  • Außerdem
  • Marmelade nach Wahl (z.B.: fructosefreier Fruchtaufstrich von Frusano)
  • 1 Eigelb + 1EL Milch zum Bestreichen

Instructions

1

Entweder alles gemeinsam in einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einer homogenen Masse vermengen, oder mit der Hand wie folgt vorgehen: Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen und alle Zutaten in die Mulde geben. Von außen nach innen miteinander vermischen (die Butter sollte nicht zu warm werden, deswegen rasch arbeiten).

2

Eine halbe Stunde lang zugedeckt im Kühlschrank durchkühlen (oder besser noch über Nacht rasten lassen).

3

Das Backrohr auf 175 Grad Heißluft vorheizen.

4

Die Tarteletteformen mit Butter einfetten, die Hälfte des Mürbteigs ca. 5mm dick ausrollen, in die Formen geben und Marmelade darüber verstreichen. Mit der zweite Hälfte des Teiges entweder das klassische Karomuster auf die Tartelettes anbringen oder so wie ich der Phantasie freien Lauf lassen und nach Belieben verzieren. Zum Schluss noch Eigelb mit Milch vermischen und das Topping damit bestreichen. Falls euch noch Teig über bleibt, einfach Kekse draus machen

5

Für etwa 15-20 Minuten backen (Vorsicht, dass der Teig nicht anbrennt!). Solltet ihr eine große Tarte machen, müsst ihr ungefähr die doppelte Zeit einberechnen. Anschließend auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Notes

Macht die Linzertorte oder Tartelettes schon mindestens einen Tag früher, sodass die Marmelade einziehen und so der Boden weich werden kann. Die Tartelettes halten sich im Kühlschrank locker zwei Wochen. Ich habe als Fruchtaufstrich Johannisbeere, Taybeere und Erdbeer-Rhabarber ausprobiert - Letzteres war mein Favorit!

Aufstrich backen Brot Brötchen Buchweizen Buskuit Dessert Dinkelmehl einfach zubereitet Fructose fructosearm fructosefei fructosefre fructosefrei Fructoseintoleranz Fructosemalabsorption Frühstück Germteig Grillen Hauptspeise italienisch Kekse Laktose Muttertag Mürbteig Nachspeise Picknick Rhabarber Rührteig schnell Snack sorbit Spargel Süßes Tarte Tartelette Vanille vegetarisch Vorspeise Weckerl Weihnachten Weihnachtskekse Zitrone

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Vanillecreme-Tartelettes

Ein Traum von Vanille

So cremig, so leicht, so vanillig und so einfach gemacht! Ich stehe total auf diese Vanillecreme-Tartelettes… Die Basis ist ein Mürbteig – den könnt ihr am Vorabend schon zubereiten. So geht es dann noch schneller.

Die erste Schicht der Füllung ist am Bild nicht zu sehen: unter der Vanillecreme befindet sich noch ein fructosefreier Fruchtaufstrich (ich verwende den von Frusano). Himbeer und Erdbeer-Rhabarber mag ich besonders gerne, aber das ist Geschmackssache. Der Fruchtaufstrich gibt den Vanillecreme-Tartelettes einfach noch das gewisse Etwas.

Die Vanillecreme ist super leicht und so lecker, dass ich meistens aufpassen muss, dass ich nicht zu viel davon nasche und nicht mehr genug für die Füllung da ist 😉 Die Basis für meine Creme ist ein Vanillepudding (mein Favorit ist der von Spar Natur Pur – unbezahlte Werbung) und Rama Cremefine (auch das ist eine unbezahlte Werbung). Ich mag Cremefine deswegen mehr als Schlagobers, weil man den nicht zu Butter schlagen kann und weil der einfach noch ein bisschen cremiger und steifer als Sahne ist.

Tipps für die Zubereitung

Ich mache den Mürbteig meistens schon am Vorabend an und lasse ihn die Nacht im Kühlschrank ziehen. Wenn ihr den Mürbteig dann ausrollt und die ausgefetteten Backformen damit einkleidet, steht ihr am besten noch mit einer Gabel ein paar Mal in den Teig. Damit verformt er sich beim Backen nicht allzu stark.

Ein Geheimtipp für das Backen von den Formen: legt über den Mürbteig noch ein Backpapier und füllt Hülsenfrüchte zum Backen in die Form. Ihr könnt diese dann natürlich noch zum Kochen verwenden. Dieser Tipp hilft euch dabei, dass ihr wirklich schöne Förmchen bekommt, die sich nicht in alle Richtungen biegen.

Übrig gebliebenen Teig könnt ihr zu Keksen machen. Ich esse sie sehr gerne zum Kaffee oder Tee.

Wenn ihr die fertigen Tartelettes über Nacht ziehen lasst, wird der Mürbteig ein bisschen weicher, ich mag ihn so noch lieber.

Einen vanillecremigen Genuss wünscht euch,

Eure Dea

Vanilletartelette im Detail

Vanillecreme-Tartelettes

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Serves: 5-6 Tartelettes
Total Time: 1 Stunde (ohne Kühlzeit)

Ingredients

  • Mürbteig
  • 300g Dinkelmehl
  • 150g kalte Butter, gewürfelt
  • 100g (Getreide-)Zucker
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Backpulver
  • Vanillecreme
  • 5-6EL Fruchtaufstrich/ Marmelade
  • 200ml Rama Cremefine zum Schlagen
  • 1 Packung Spar Natur Pur Vanillepudding
  • 500ml Milch
  • 6EL Traubenzucker /3EL Kristallzucker

Instructions

1

Für den Mürbteig entweder alles gemeinsam in einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einer homogenen Masse vermengen, oder mit der Hand wie folgt vorgehen: Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen, Butter, Zucker, Ei, Milch, Salz und Backpulver in die Mulde geben und von außen nach innen miteinander vermischen (die Butter sollte nicht zu warm werden, deswegen rasch arbeiten).

2

Eine halbe Stunde lang oder besser noch über Nacht zugedeckt im Kühlschrank durchkühlen.

3

Das Backrohr auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

4

Die Tarteletteformen mit Butter einfetten, Mürbteig ausrollen und in die Formen geben. Mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und für etwa 12 Minuten backen (Vorsicht, dass der Teig nicht anbrennt!). Anschließend auskühlen lassen.

5

Für die Creme, den Vanillepudding laut Packung zubereiten (ich nehme immer 6 EL Traubenzucker) und auskühlen lassen. Rama Cremefine steif schlagen und mit dem Pudding vermischen.

6

In die ausgekühlten Tartelettes mit Marmelade/Fruchtaufstrich streichen und die Vanillecreme daruber verteilen. Eventuell noch mit frischen Früchten oder einem Minzblatt garnieren. Nochmal mindestens eine halbe Stunde kühlen, aber hier gilt: je länger desto besser.

Notes

Den Fruchtaufstrich bekommt ihr zum Beispiel bei Frusano. Heidelbeeren oder Himbeeren als Topping gehen in geringen Mengen, sollten aber in der Karenzphase vermieden werden.

Aufstrich backen Brot Brötchen Buchweizen Buskuit Dessert Dinkelmehl einfach zubereitet Fructose fructosearm fructosefei fructosefre fructosefrei Fructoseintoleranz Fructosemalabsorption Frühstück Germteig Grillen Hauptspeise italienisch Kekse Laktose Muttertag Mürbteig Nachspeise Picknick Rhabarber Rührteig schnell Snack sorbit Spargel Süßes Tarte Tartelette Vanille vegetarisch Vorspeise Weckerl Weihnachten Weihnachtskekse Zitrone

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Zitronentarte mit Baisertopping

Sommer am Teller

Obwohl der Winter für mich in den letzten Jahren einen Aufschwung bekommen hat, bin ich einfach ein irrsinnig großer Sommer Fan. Und was passt besser zum Sommer, als eine leckere Zitronentarte? Sie ist nicht so schwer, wie manche Cremetorten und gibt dem Gaumen einen Geschmack von Sommer.

Der Aufwand zahlt sich aus!

Gut, es gibt schnellere Rezepte. Das muss ich gestehen. Man muss vorab einen Mürbteig zubereiten und dann noch die Creme und das Baiser extra zubereiten. Wenn ihr aber alles nach Rezept macht, dann ist das alles super easy, versprochen. Das einzige, was ich hier nur nochmal betonen will, ist die moderate Hitze bei der Zitronencreme. Die hat den Hintergrund, dass die Eier nicht stocken – das wollen wir vermeiden! Ich habe die Tarte zum ersten Mal beim Geburtstag meiner Schwester ausprobiert und habe dafür viele Komplimente bekommen. Es zahlt sich also aus, wenn ihr euch die Arbeit antut.

Fructosefreie Zitronentarte klingt irgendwie unlogisch

Ja, es klingt wie ein Oxymoron. Das ist es aber nicht (ganz). Fructosearm trifft es wohl besser. Es kommt ja immer auf das Glucose-Fructose Verhältnis einer Frucht an und die Zitrone ist zwar nicht das allerbeste Paradebeispiel, aber vor allem weil man ja im restlichen Kuchen auch nochmal Glucose verwendet und somit den Anteil erhöht, ist diese Tarte durchaus verträglich. Hier kann ich natürlich nur für mich selbst sprechen, das muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich habe mit Zitronen in gewissen Mengen und in gewissen Mischverhältnissen gute Erfahrungen gemacht, was ich als kleinen persönlichen Erfolg gefeiert habe.

Es muss ja nicht eine einzige große Tarte sein

Unten auf den Bildern seht ihr, dass ich eine große Tarte gemacht habe und dann noch zusätzlich ein paar kleine Tartelettes. Ich finde Tartelettes super praktisch weil sie eine Portion definieren und viel lieber aussehen, als eine große Tarte. Das ist aber Geschmackssache. Da gibt es viele Für und Wider. Ihr könnt aber auch so wie ich beides machen, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt 😉

Als Pendant zu der fruchtigen Zitronentarte könnt ihr übrigens noch ergänzend – so wie ich – meine sündhaften Schokotartelettes mit Karamellcreme machen.

Lasst euch den Sommer auf der Zunge zergehen!

Eure Dea

Zitronentarte mit Baisertopping
Zitronentartelettes mit Baisertopping
Zitronentartelettes und Schoko-Karamell-Tartelettes

Zitronentarte mit Baisertopping

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Cooking Time: 30 Minuten Total Time: 1 Stunde 30 Minuten

Ingredients

  • Mürbteig
  • 250g Dinkelmehl
  • 120g kalte Butter, gewürfelt
  • 100g (Getreide-)Zucker
  • 1 Dotter
  • 1EL Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • Schale von einer abgeriebenen Zitrone
  • Butter für die Form
  • Zitronencreme
  • Saft von 4 Zitronen (ca. 120ml)
  • Abrieb von 3 Zitronen
  • 150g (Getreide-)Zucker
  • 100ml Milch
  • 30g Speisestärke
  • 45g flüssige Butter
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • Italienisches Baiser
  • 50g Eiweiß
  • 150g (Getreide-)Zucker
  • 35g Wasser

Instructions

Mürbteigboden

1

Entweder alles gemeinsam in einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einer homogenen Masse vermengen, oder mit der Hand wie folgt vorgehen: Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen und Butter, Zucker, Eigelb und Milch in die Mulde geben. Von außen nach innen miteinander vermischen (die Butter sollte nicht zu warm werden, deswegen rasch arbeiten).

2

Eine halbe Stunde lang zugedeckt im Kühlschrank durchkühlen.

3

Das Backrohr auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

4

Die Tarteform mit Butter einfetten, Mürbteig ausrollen und in die Formen geben. Mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und für etwa 10-12 Minuten vorbacken (Vorsicht, dass der Teig nicht anbrennt!).

Zitronencreme

5

Die Zitronen waschen, von 3 Zitronen die Schale abraspeln und insgesamt 4 Zitronen auspressen.

6

Circa 120ml vom Zitronensaft gemeinsam mit Abrieb, Zucker, Milch, Stärke, Butter und Salz in einem großen Topf langsam erwärmen.

7

Die Eier schaumig schlagen und nach und nach die Zitronenmischung beimengen. Anschließend wieder alles in den Topf zurückgeben und bei moderater Hitze (nicht kochend heiß!) ständig rühren, bis die Masse dickflüssiger wird.

8

Die Zitronencreme in die Tarteform füllen und für weitere 20 Minuten bei 150 Grad backen.

Italienisches Baiser

9

Wasser aufkochen, Zucker hinzugeben und weiterhin kochen lassen, bis ein Sirup entsteht.

10

Das Eiweiß am besten in einer Küchenmaschine mit einer Prise Salz steif schlagen.

11

Während der Schnee noch weitergeschlagen wird, den Zuckersirup am Rand in die Schüssel unter ständigem Rühren leeren. Der Sirup darf nicht zu schnell abkühlen, deswegen relativ rasch arbeiten, aber nicht alles auf einmal untermischen.

12

Die Baisermasse in eine Spritztülle geben und auf die Tarte aufspritzen. Ihr könnt sie auch einfach mit einem Löffel auf die Tarte geben, sodass eine unebene Fläche entsteht. Zum Abschluss mit einem Flambiergerät das Baiser noch etwas anflämmen.

Notes

Beim Backen der Formen könnt ihr trockene Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen oder auch Reis in die Formen geben. So könnt ihr sicherstellen, dass der Teig in Form bleibt. Ihr könnt sie beim nächsten Mal wieder verwenden. Wenn ihr zu viel Teig oder zu wenig Formen haben solltet, könnt ihr aus dem Teig noch Kekse ausstechen und als Deko verwenden!

Aufstrich backen Brot Brötchen Buchweizen Buskuit Dessert Dinkelmehl einfach zubereitet Fructose fructosearm fructosefei fructosefre fructosefrei Fructoseintoleranz Fructosemalabsorption Frühstück Germteig Grillen Hauptspeise italienisch Kekse Laktose Muttertag Mürbteig Nachspeise Picknick Rhabarber Rührteig schnell Snack sorbit Spargel Süßes Tarte Tartelette Vanille vegetarisch Vorspeise Weckerl Weihnachten Weihnachtskekse Zitrone