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Hauptspeise

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Brokkoli Quiche

Ob als Vorspeise in kleinen Tarteletteförmchen, als Hauptgang oder kalt als Snack zwischendurch – Quiches sind ein Allrounder, der immer passt. Diesmal ist es bei mir eine Brokkoli-Quiche geworden.

Quiche und Tarte wo ist da eigentlich der Unterschied?

Vielleicht habt ihr schon meine Vorliebe für Tartes und Tartelettes bemerkt – da ist es zur Quiche nicht mehr weit. Das Internet ist reich an Informationen, worin da genau der Unterschied liegt. Ich fasse euch zusammen, was sich aus meiner Recherche ergeben hat: Sowohl Tartes, als auch Quiches bestehen in den meisten Fällen aus einem Mürbteigboden (Blätterteig zählt für mich nicht als Basis von Quiche oder Tarte…). Die Tarte kann optional noch einen „Deckel“ haben, die Quiche nicht. Eine Quiche ist immer salzig, eine Tarte hingegen kann sowohl salzig, als auch süß zubereitet werden. Die Füllung einer Quiche ist ursprünglich eine Mischung aus Eiern und einen Milchprodukt wie Sauerrahm, Sahne oder Milch. Also alles, was davon abweicht ist eigentlich eine Tarte. Egal, wie man es benamst – ich liebe beide in allen möglichen Variationen!

Brokkoli – ein unterschätzter Immun-Booster

Wow dieses Kohlgemüse hat so einiges auf dem Kasten! Ich wusste zwar, dass Brokkoli gesund ist, aber ich wusste nicht WIE gesund. Er enthält viel Eiweiß und Mineralstoffe und ist zeitgleich fett- und kalorienarm, kann also beim Abnehmen helfen. Die grünen „Bäumchen“ sind außerdem eine wahre Vitamin-C-Bombe, sind reich an Beta-Karotinen (die sind gut für unsere Zellen, für Augen und Haut). Der Verzehr wirkt sich positiv auf den Hormonstoffwechsel aus, wirkt angeblich sogar krebsvorbeugend, gleicht den Blutzuckerspiegel aus, wirkt entzündungshemmend, hat Anti-Aging-Eigenschaften, und und und. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, der ist wohl brokkoliresistent. Früher mochte ich ihn gar nicht – was mir wie so viele Geschmacksverwirrungen aus meiner Kindheit ein Rätsel ist. Übrigens enthält Brokkoli sehr wohl Fructose. Das Duell mit der Glucose geht aber zum Glück knapp an die Glucose, sodass man durchaus von einem fructosearmen Gemüse sprechen kann. In den meisten Fällen wird er sehr gut vertragen.

So, jetzt aber ran an die Quiche! Lasst sie euch schmecken,

Eure Dea

Brokkoli Quiche

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Serves: 1 Quicheform (ca 4-5 Portionen)
Prep Time: 15 Minuten (+1h Ruhezeit) Cooking Time: 35 Minuten Total Time: 50 Minuten (1+h Ruhezeit)

Ingredients

  • Mürbteig
  • 250g Dinkelmehl
  • 125g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Brotgewürz
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1-2 EL kaltes Wasser
  • Füllung
  • Ein normaler Brokkoli oder ein Bund Spargel
  • 250g Sauerrahm
  • 2-3 Eier
  • 3EL Parmesan, gerieben
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Instructions

1

Für den Teig alle Zutaten am besten in einer Küchenmaschine mit Knethaken vermischen, zu einer Kugel formen und 30 Minuten zugedeckt kühl stellen.

2

Backrohr auf 200 Grad Heißluft vorheizen.

3

Den Brokkoli in mundgerechte Teile schneiden und für 5 Minuten in Salzwasser kochen.

4

Die Teigkugel ausrollen und in eine mit Butter gefettete Quicheform auskleiden. Am besten, mit der Gabel noch ein paar Mal den Teig einstechen.

5

Den Brokkoli auf die Form mit dem ausgerollten Teig verteilen.

6

Für die Sauce den Sauerrahm, die Eier, den Parmesan und die Gewürze vermengen. Anschließend über das Gemüse in die Form gießen.

7

Im vorgeheizten Ofen für 35 Minuten backen.

Notes

Ihr könnt statt einer großen Quiche auch 6 kleine machen aus der Masse und in Tartelette-Förmchen backen. Ist eine ausgiebige Vorspeise 🙂

Aufstrich backen Brot Brötchen Buchweizen Buskuit Dessert Dinkelmehl einfach zubereitet Fructose fructosearm fructosefei fructosefre fructosefrei Fructoseintoleranz Fructosemalabsorption Frühstück Germteig Grillen Hauptspeise italienisch Kekse Laktose Muttertag Mürbteig Nachspeise Picknick Rhabarber Rührteig schnell Snack sorbit Spargel Süßes Tarte Tartelette Vanille vegetarisch Vorspeise Weckerl Weihnachten Weihnachtskekse Zitrone

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Buchweizenlaibchen mit Spargel, Butterbrösel und Kräuterdip

Buchweizen – ein gar nicht so geheimer Geheimtipp als Reisalternative

Ich kenne ihn noch nicht lange, vor gut einem Jahr haben wir uns kennengelernt. Wir mochten uns auf Anhieb und er tat mir so gut! Seitdem bin ich nicht mehr los gekommen und wir sehen uns fast wöchentlich. Sein Name ist Buchweizen. Auf meiner verzweifelten Suche nach verträglichem Essen bin ich ganz zufällig auf ihn gestoßen und ich war sehr skeptisch. Inzwischen steht er bei mir fast einmal die Woche auf dem Speiseplan – ist mal was anderes als Nudeln oder Reis 😉

Ist Buchweizen wirklich so gesund? Superfood oder Pseudogetreide – das klingt nach einem gefakten Hype

Ich mag diese Bezeichnungen wie „Superfood“ und „Pseudo“ und wie sie nicht alle heißen nicht. Da stellt es mir die Haare auf und ich denk mir nix wie weg – wenn man das schon so benennen muss, dann kann das sicher nichts. Aber in diesem Fall ist es anders. Buchweizen ist eine meiner Lieblingsbeilagen geworden, weil er wirklich so super gesund ist! Und das Wichtigste natürlich: er tut meinem Bauch so gut.

Er wird deshalb als Pseudogetreide bezeichnet, weil es eigentlich kein Getreide ist. Und damit kommen wir zu einem Bonus von Buchweizen: er ist glutenfrei, von Natur aus. Viele weitere Pluspunkte bekommt er, weil er ein kleiner Wunderwuzzi in Sachen Nähr- und Vitalstoffe ist: er enthält Aminosäuren, die den Eiweißbedarf besonders gut decken; hat viele Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine wie zum Beispiel Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Vitamin E, Eisen, Zink und B Vitamine. Außerdem wirkt er blutdruckregulierend und ist besonders gut für die Gesundheit der Blutgefäße.

Das klingt jetzt schon wieder fast ein bisschen zu gesund. Schmeckt das dann noch?

Oh ja. Beim besten Willen kann ich nicht sagen, warum ich Buchweizen noch nicht früher probiert habe. Das nussige Aroma ist besonders bezeichnend für ihn und macht ihn ein bisschen aufregender als Reis. Ich habe ihn schon in allen möglichen Variationen ausprobiert – morgens, mittags und abends; süß und sauer; in der Suppe oder einfach nur geröstet über den Salat oder eben in Form von Buchweizenlaibchen. Am besten überzeugt ihr euch selbst von ihm – gebt ihm eine unvoreingenommene Chance 😉

Jetzt aber ran an die Arbeit

Vor dem Kochen solltet ihr den Buchweizen einmal durchspülen. Ich lege ihn meistens über Nacht ein, dass er ein bisschen aufgehen kann und NOCH verträglicher wird (er ist dann bauchstreichelzart). Ich mache die Laibchen immer mit allem, was ich gerade zu Hause habe – meistens Suppengemüse, Zucchini, Stangensellerie oder dergleichen. Das wird dann mit einer Reibe kleingemacht, rein in die Pfanne, abkühlen lassen und dann mit Ei, ein bisschen Mehl und Gewürzen mit dem gekochten Buchweizen vermischen und zu Laibchen formen. Von beiden Seiten anbraten und fertig.

Dazu passt zu dieser Jahreszeit natürlich Spargel (ich liebe ihn heiß) mit Butterbrösel drauf. Früher kannte ich den Spargel eigentlich nur mit Sauce Hollandaise, aber das Bröseltopping kann auch was sag ich euch! Damit das ganze nicht zu trocken wird, gibt es noch einen Kräuterdip dazu und voilà – das Abendessen ist gesichert!

Übrigens: ich mache meistens etwas mehr, sodass mir noch ein paar Buchweizenlaibchen zum Einfrieren übrig bleiben. An manchen Tagen, wenn der Hunger besonders groß ist, muss es schnell gehen und dann bin ich froh um ein paar leckere Laibchen.

Genießt die Bauchstreicheleinheiten!

Eure Dea

Buchweizenlaibchen mit Spargel, Butterbrösel und Kräuterdip

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Serves: 4 Portionen
Total Time: 1 Stunde

Ingredients

  • Laibchen
  • 1 Tasse Buchweizen
  • 2 Eier
  • 1 Karotte, gerieben
  • 1 kleiner Zucchini, gerieben
  • 1 Stück Stangensellerie, klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Chili und wer mag noch Kreuzkümmel
  • Spargel
  • 1/2kg Spargel grün oder weiß
  • Salz
  • 1TL Butter
  • 1EL Traubenzucker
  • Dinkelbrösel
  • 1TL Butter
  • 5EL Dinkelbrösel
  • Kräuterdip
  • 4EL griechisches Joghurt
  • Gehackte Kräuter nach Wahl und Saison
  • Salz, Pfeffer

Instructions

1

Den Buchweizen waschen und nach Packungsanleitung weichkochen (am besten über Nacht quellen lassen, das ist aber optional).

2

Das Gemüse mit einer Reibe zerkleinern, kurz anbraten und für 3 Minuten dünsten. Danach abkühlen lassen, sodass das Ei später nicht stockt.

3

In der Zwischenzeit könnt ihr den Dip vorbereiten. Einfach alle Zutaten vermischen. Bei den Kräutern verwende ich meistens: Basilikum, Zitronenthymian, Rosmarin, Petersilie und Schnittlauch.

4

Einen Esslöffel Butter schmelzen und ein die Brösel darin anbraten. Ist ein superleckeres Topping für den Spargel und eine gute Alternative zur Sauce Hollandaise.

5

Falls ihr weißen Spargel verwendet, diesen Schälen. Den grünen Spargel könnt ihr gleich in einen Kochtopf mit kochendem Wasser, etwas Butter, Salz und einem EL Traubenzucker geben. Für etwa 10 Minuten (je nach Dicke) nur leicht köcheln lassen. Wenn ihr einen Dampfeinsatz für den Kochtopf oder einen Dampfgarer, wird der Spargel noch zarter.

6

Die Eier und das Gemüse mit dem abgekühlten Buchweizen vermischen, sodass ihr Laibchen formen könnt, die nicht auseinander fallen. Ihr könnt mit Mehl oder Brösel noch etwas nachhelfen.

7

In einer Pfanne mit Fett (ich nehme Öl oder Butter) herausbraten, bis die Laibchen eine goldbraune Kruste haben.

8

Zum Abschluss noch lecker anrichten - das Auge isst schließlich mit!

Notes

Spargel sollte nicht in Unmengen verzehrt werden, da er einen gewissen Anteil an Fructose enthält - mit Maß und Ziel wird er aber meistens gut vertragen. Ich mache meist ein bisschen mehr und friere mir die Laibchen ein für einen Tag wo's mal schnell gehen muss.

Aufstrich backen Brot Brötchen Buchweizen Buskuit Dessert Dinkelmehl einfach zubereitet Fructose fructosearm fructosefei fructosefre fructosefrei Fructoseintoleranz Fructosemalabsorption Frühstück Germteig Grillen Hauptspeise italienisch Kekse Laktose Muttertag Mürbteig Nachspeise Picknick Rhabarber Rührteig schnell Snack sorbit Spargel Süßes Tarte Tartelette Vanille vegetarisch Vorspeise Weckerl Weihnachten Weihnachtskekse Zitrone

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Flammkuchen

Die sommerliche Pizza-Alternative

Ooooh ich liebe ihn. Flammkuchen ist so eine Speise, die mag man einfach. Da kann man so viel variieren, dass mir niemand erzählen kann, dass er einem nicht schmeckt. Vor allem, weil Flammkuchen irgendwie etwas leichter ist als Pizza wirkt er für mich etwas sommerlicher – machen tu ich ihn natürlich im Winter auch.

Ein Klassiker neu interpretiert

Der klassische Elsässer Flammkuchen ist mit Speck und Zwiebel als Topping leider für Fructoseintolerante nicht möglich. Bei mir kommt ja noch eine Histaminintoleranz hinzu und jetzt werden einige in Ohnmacht fallen, wenn ich sage, dass ich Speck trotzdem esse. Ich vertrage ihn in Maßen sehr gut und vor allem wegen dem Geschmack macht er sich am Flammkuchen ganz gut.

Zwiebel ist allerdings ein No-Go für mich. Quasi der Oberkiller. Wenn ich ganz verrückt bin, streue ich ganz wenig Frühlingszwiebel drauf, aber das kommt eher selten vor. Ich verwende einfach andere Gemüsesorten, die ich mag und mache somit meine eigene Interpretation von Flammkuchen. Rauf kommt, was mir gut tut, also: Champignons, Zucchini, Auberginen, etc.

Flammkuchenteig kaufen…?!

Man kann den Teig im Supermarkt kaufen, das ist richtig. Aber ich bin ein sehr großer Fan von selber machen – da weiß man, was drin ist. Bei Blätterteig verstehe ich auch voll und ganz, dass man sich die Arbeit nicht antun möchte. Der Flammkuchenteig ist aber so schnell und einfach gemacht, dass man den Mehraufwand in Kauf nehmen kann. Die 3 Minuten machen sich wirklich bezahlt! Nicht nur in Sachen Verträglichkeit, sondern auch der Geschmack von selbst gemachtem Teig ist einfach besser.

Überzeugt euch selbst vom selbstgemachten Flammkuchen!

Eure Dea

Flammkuchen

Flammkuchen

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Serves: 1 Backblech
Prep Time: 20 Minuten Cooking Time: 30 Minuten Total Time: 50 Minuten

Die sommerliche Pizza-Alternative

Ingredients

  • Flammkuchenteig
  • 250g Dinkelmehl
  • 125ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • Belag
  • 250g Sauerrahm
  • 150g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Speck
  • Champignons
  • Rucola

Instructions

Teig

1

Für den Teig alle Zutaten am besten in einer Küchenmaschine mit Knethaken vermischen und 30 Minuten ruhen lassen.

Belag

2

Den Backofen auf 200 Grad Heißluft vorheizen.

3

Den Sauerrahm und die Crème fraîche mit Salz, Pfeffer und Muskat glatt rühren.

4

Speck und Champignons klein schneiden.

5

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder direkt auf einem Backpapier den Teig dünn ausrollen. Erst die Sauce, dann Speck und Champignons darauf verteilen.

6

Für circa 30 Minuten in den Ofen geben, bis der Teig durchgebacken ist.

7

Vor dem Servieren mit frischem Rucola bestreuen.

Notes

Beim Belag sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich gebe manchmal auch Zucchini, Aubergine oder andere leckere verträgliche Gemüsesorten drauf.

Aufstrich backen Brot Brötchen Buchweizen Buskuit Dessert Dinkelmehl einfach zubereitet Fructose fructosearm fructosefei fructosefre fructosefrei Fructoseintoleranz Fructosemalabsorption Frühstück Germteig Grillen Hauptspeise italienisch Kekse Laktose Muttertag Mürbteig Nachspeise Picknick Rhabarber Rührteig schnell Snack sorbit Spargel Süßes Tarte Tartelette Vanille vegetarisch Vorspeise Weckerl Weihnachten Weihnachtskekse Zitrone