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Fructoseintoleranz

Allgemein/ Frühstück/ Nachspeise

Milchbrot für Ostern

Ostern steht vor der Tür und der Oster-Brunch will gut geplant sein! Und was wäre ein Osterbrunch ohne leckeres Milchbrot in passender Form?! Ich hab ein super einfaches Rezept für euch!

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Nachdem am Ostersonntag ohnehin noch genug andere Dinge zu erledigen sind, bevor die Gäste zum Brunch eintreffen, ist es immer gut, wenn man so viel wie möglich schon am Vortag erledigen kann. So mach ich das zum Beispiel mit meinem Milchbrot. Ich richte alles kalt am Vorabend an und lasse den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen. Am nächsten Tag einfach nur noch die Teiglinge formen, mit Milch bestreichen und ab damit in den Ofen! Klingt super einfach? Ist es auch 🙂

Die richtige Form eures österlichen Milchbrotes

Eurer Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt was die Form eurer Milchbrötchen betrifft:

  • ein Ei: das ist zwar super einfach, allerdings wird es eventuell nicht als solches erkannt, sondern nur als ovales Etwas…
  • ein geflochtener Kranz: der ist gar nicht schwer, vorausgesetzt man kann flechten. Ist übrigens ein perfekter Eierbecher 🙂
  • ein einfaches Häschen: ihr macht eine Kugel mit ca. 2 cm Durchmesser und eine ca. 15 cm lange gleichmäßig auf 2 cm ausgerollte Wurst. Die Kugel legt ihr an die Mitte der Wurst und dann klappt ihr die beiden Enden nach oben und dreht den rechten Strang nach links und den Linken nach rechts. Dann habt ihr ein Häschen mit Ohren!
  • ein PROFI Häschen: da braucht man schon etwas mehr Übung. Formt eine Kugel mit ca. 2 cm Durchmesser – das ist der Bommel. Als nächstes schneidet ihr ein ca. 4 cm langes und 2 cm dickes Teigstück ungefähr bis zur Hälfte ein und trennt die Enden etwas von einander. Das ist der Kopf mit den Ohren. Für den Körper nehmt ihr wieder eine ca. 15 cm lange und 2 cm dicke Wurst, rollt die dann ein wie eine Schnecke und schneidet die Enden etwas auf (quasi für die Beinchen). Noch alles zusammenfügen und voilà – da hoppelt schon ein liebes Häschen dahin!

Ich wünsch euch gutes Gelingen, viel Spaß beim Backen und einen leckeren Osterbrunch,

eure Dea

Milchbrot für Ostern

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Cooking Time: 20 Minuten Total Time: 1 Stunde 40 Minuten

Ingredients

  • 630g Dinkelmehl
  • 250g lauwarme Milch
  • 110g Getreidezucker
  • 100g warme Butter
  • 1 Würfel frischer Germ
  • 7g Salz
  • Zum Bestreichen: 1 Ei

Instructions

1

Alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken alles gut vermengen, bis ein homogener Teig entstanden ist.

2

Anschließend zugedeckt und ohne Luftzug für etwa 1 Stunde an einen warmen Ort stellen - die Menge sollte sich verdoppelt haben.

3

Denk Backofen auf 175° Heißluft vorheizen.

4

Nach Belieben in die richtige Form bringen: ein geflochtener Kranz, ein Häschen, ein Vöglein, ein Ei (das ist vielleicht am leichtesten zum Formen ;)) - lasst eurer Phantasie freien Lauf!

5

Mit einem verquirlten Ei bestreichen und für etwa 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen (das kommt ein bisschen auf die Größe eurer Häschen an).

Notes

Mein Geheimtipp: ich mische alles immer kalt an und stelle dann den Teig über Nacht in den Kühlschrank. Die langsame Gehzeit macht das Gebäck dann noch verträglicher UND es ist nicht so viel Arbeit auf einmal 🙂

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Kardinalschnitte mit Kaffeecreme

Was für ein Schnittchen

Für alle süßen Schnittchen unter euch: es gibt ein Rezept für Kardinalschnitte ohne Fructose! Ich muss vorausschicken, dass der Getreidezucker bei Baiser nicht zu 100% das Ergebnis liefert wie normaler Zucker, aber er kommt sehr nahe hin und ich glaub, das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen!

Eher was für Fortgeschrittene Bäckermeister*innen

Ich sag’s gleich. Es ist nicht die leichteste aller Süßigkeiten in der Herstellung. Man muss am besten gleichzeitig den Baiser- und den Biscuitteig anrühren und dann in gleich dicken Bahnen immer abwechselnd aufspritzen. Ich habe bei meiner Kardinalschnitte mehrere Bahnen gemacht, als üblich: normalerweise fängt man mit Baiser an, dann Biscuit, Baiser, Biscuit Baiser. Also zwei Bahnen Baiser, eingehüllt von 3 Bahnen Biscuit. Und das Ganze dann doppelt – man will ja einen Boden und einen Deckel 🙂 Hat man das, ist aber die große Hexerei auch schon fast vorbei. Sobald die Schnitte selbst abgekühlt ist, macht man eine ganz simple Kaffeecreme aus Cremefine, Getreidezucker und Instantkaffee, die man dann auf dem Boden verteilt. Deckel rauf und voilà fertig ist die Kardinalschnitte! Ihr könnt natürlich auch statt des Kaffees auch einen fructosearmen Fruchtaufstrich zur Cremefine mischen. Da werden eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Seid ihr bereit für eine sündhaft leckere typisch österreichische Mehlspeise? Dann ab in die Küche und los gehts!

Viel Spaß und gutes Gelingen wünscht euch,

eure Dea

Kardinalschnitte mit Kaffeecreme

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Prep Time: 20-30 Minuten Cooking Time: 20 Minuten Total Time: 50 Minuten

Ingredients

  • Baiser
  • 8 Eiweiß
  • 200g Getreidezucker
  • 1EL Zitronensaft
  • Biskuitmasse
  • 6 Dotter
  • 1 ganzes Ei
  • 80g Getreidezucker
  • 1EL Vanillezucker von Frunix oder Mark einer halben Vanilleschote
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 50g Mehl
  • Kaffeecreme
  • 500ml Rama Cremefine
  • 1EL Instantkaffee (Achtung, ohne Zuckerzusatz!)
  • 70g Getreidezucker

Instructions

1

Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze einheizen.

Baisermasse

2

Das Eiweiß schaumig schlagen und nach und nach den Zucker hinzufügen. In etwa 10 Minuten zu einem steifen Schnee schlagen.

3

Zum Schluss den Zitronensaft hinzufügen und weitere 2 Minuten rühren.

4

In eine Spritztülle füllen und auf einem Backpapier insgesamt 6 Bahnen der Länge nach mit 2 cm Abstand dazwischen aufspritzen. Eine zweite Lage über die vorhandenen Bahnen drüber spritzen.

Biskuitmasse

5

Die Eigelbe, mit dem Ei, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Zitronenabrieb für knapp 10 Minuten schaumig aufschlagen.

6

Das Mehl sieben und nach und nach unterheben.

7

Die Biskuitmasse in einen weiteren Spritzsack füllen und in die Zwischenräume der Baiserstreifen spritzen, dabei den Streifen zwischen Bahn 3 und 4 aussparen. Somit ergeben sich Ober-und Unterteil. (Ich habe mehrere dünnere Bahnen gespritzt, das könnt ihr machen wie ihr wollt. Klassisch ist sie mit 3 Baiser-Bahnen.)

8

Für etwa 20 Minuten auf Mittlerer Schiene backen.

Fertigstellung der Kardinalschnitte

9

Nach Ablauf der Backzeit die Kardinal-Streifen sofort auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Anschließend auskühlen lassen.

10

Die Cremefine steif schlagen und den Zucker einrühren. Das Kaffeepulver in 1 EL Wasser auflösen und ebenfalls dazu mischen.

11

Die fertige Kaffeecreme auf einer der Hälften verteilen und die zweite Hälfte möglichst exakt darauf setzen.

Notes

Ihr könnt auch eine fruchtige Creme machen, indem ihr statt dem Kaffee zwei Esslöffel von eurem Lieblingsfruchtaufstrich von Frusano gebt. Gegebenenfalls müsst ihr dann die Zuckermenge noch verringern.

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Cantuccini

Der Allrounder unter den Keksen

Ob zum Kaffee oder Tee, ob als Snack zwischendurch, ob als Weihnachtskeks oder auch unterm Jahr – Cantuccini sind immer passend. Ich persönlich mag sie wirklich am liebsten zum Kaffee und tunke sie gerne ein. Nachdem die Mandelkekse doppelt gebacken werden, sind sie (gewünschterweise) etwas hart und deswegen perfekt zum Eintunken geeignet.

Auch für Anfänger geeignet

Für alle Newbies unter den Bäckern oder allen Faulies unter den Altbackenen: das ist euer Rezept. Einfach alle Zutaten vermischen, kühl stellen, in 3 Teile aufteilen und zu 3 cm dicken Teigrollen verabreiten. Und ab geht die Post! Die einzige „Arbeit“ ist das Kleinschneiden in einzelne Cantuccini.

Meine supergeheimen Geheimtipps

Nach meinem ersten Versuch kann ich euch folgende Tipps mit auf den Weg geben:

  • Wenn ihr die angegebene Zuckermenge nehmt, werden die Cantuccini wenig süß. Ich bin das allerdings schon so gewohnt und mag das – wer einen sehr süßen Magen hat, sollte etwas mehr Zucker hinzufügen.
  • Mir sind die Kekschen fast etwas zu fad geworden. Am besten gebt ihr wirklich viel Mandelaroma oder den Abrieb einer Zitrone dazu. Wer mag, auch gerne Zimt.
  • Legt die Teigrollen weit genug auseinander aufs Blech – meine wurden quasi eins (Was auch nicht sooo schlimm war, weil man’s kaum bemerkt. Nur ich als Perfektionistin halt…).
  • Sobald die Cantuccini ausgekühlt sind, solltet ihr sie gleich in eine Blechdose geben. Sonst werden sie wieder weich.

So, ich brauch jetzt erst mal einen Kaffee. Also lasst euch die Kekschen schmecken!

Eure Dea

Cantuccini

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Serves: 50 Cantuccini
Cooking Time: 30 Minuten Total Time: 1 Stunde

Ingredients

  • 250g Dinkelmehl
  • 100g Getreidezucker
  • 1TL Backpulver
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 25g Butter
  • 2 Eier
  • 100-150g ganze Mandeln
  • Optional: Schale einer Zitrone oder Zimt
  • Optional: ein paar Tropfen Bittermandelaroma (nach Geschmack)

Instructions

1

Alle Zutaten außer die Mandeln zu einem glatten Teig vermischen (mindestens 5 Minuten). Anschließend die Mandeln gleichmäßig unterheben. Anschließend zugedeckt an im Kühlschrank für eine halbe Stunde kühl stellen.

2

Den Teig auf 3 gleich große Teile aufteilen und zu ca. 3 cm dicken Rollen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

3

Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen.

4

Die Teigrollen ca 10 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und schräg in 1cm breite Stücke schneiden.

5

Mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech legen, für weitere 10 Minuten backen, anschließend wenden und für weitere 10 Minuten backen.

6

Die Cantuccini auskühlen lassen und in einer Blechkeksdose aufbewahren.

Notes

Ihr könnt auch gerne andere Nüsse verwenden.

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Schneller Rhabarberkuchen

Die Geschichte von der Rhabarber-Barbara-Bar-Bier-Barbaren

Wäre ich keine Dea sondern eine Barbara, wäre ich wahrscheinlich bald bekannt als Rhabarber-Barbara, weil ich ihn so lieben gelernt habe! Hätte ich dann den Mut dazu, eine Bar zu eröffnen, müsste ich sie ganz klar Rhabarber-Barbara-Bar nennen. In einer Bar gibt es natürlich immer etwas zu trinken und mein eigenes Bier würde ich dann Rhabarber-Barbara-Bar-Bier nennen. Die Leute, die dann von diesem Bier betrunken werden, werden dann zu Rhabarber-Barbara-Bar-Bier-Barbaren. Gut, dass ich Dea heiße 😉

Bitte mit Vorsicht genießen!

Rhabarber enthält prinzipiell Fructose. Allerdings ist die Menge wirklich sehr gering und das Verhältnis zwischen Glucose und Fructose liegt bei knapp über 1 – also verhältnismäßig gut. Beim Kuchen kommt nochmal Glucose dazu, was sich zusätzlich positiv auswirkt. Es kommt aber natürlich immer individuell drauf an, ob man ihn verträgt oder nicht. Am besten probiert ihr ihn selbst mal aus. Ich vertrage ihn (natürlich in Maßen) zum Glück sehr gut.

Es gibt aber noch einen zweiten Grund zur Vorsicht: in diesem Gemüse ist Oxalsäure enthalten. Diese Säure löst im Körper Vergiftungserscheinungen aus, wenn man sie in Unmengen zuführt – damit meine ich wirklich große Mengen von 1 Kilogramm ungeschältem und ungekochtem Rhabarber. Das solltet ihr aber wenn ihr Probleme mit Fructose habt, ohnehin nicht machen. Am besten schält ihr den Rhabarber (in der Schale ist „besonders viel“ Oxalsäure enthalten) und kocht ihn. Dann seid ihr auf der sicheren Seite.

Schneller gehts nicht

Das ist eines der herrlich schnellen Rezepte, wo man normalerweise (außer vielleicht Rhabarber) alles daheim hat. Es ist super unkompliziert und ratzfatz zusammen gemischt – in unter 10 Minuten ist der Kuchen locker im Ofen. Also optimal wenn sich spontan jemand ankündigt und nicht mehr viel Zeit bleibt 😉

Ich schicke euch Rhabarber-Barbara-Bar-Bier-Barbaren-Bussis und wünsch euch ein gutes Gelingen,

Eure Dea

Schneller Rhabarberkuchen

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Prep Time: 40 Minuten

Ingredients

  • 3 Stangen Rhabarber
  • 120g Butter
  • 100g Getreidezucker
  • 1EL Vanillezucker von Frunix oder Mark einer halben Vanilleschote
  • 3 Eier
  • 180g Dinkelmehl
  • 1TL Backpulver
  • Bei Bedarf 1TL Kakaopulver

Instructions

1

Den Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

2

Den Rhabarber schälen und in ca. 1cm breite Stücke schneiden

3

Eier, Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.

4

Mehl, Kakao und Backpulver darüber sieben und (kurz!) zu einer homogenen Masse vermischen.

5

Die Masse auf ein Blech oder in eine Backform geben (wenn ihr kein Backpapier verwendet, bitte vorher einfetten und mit Mehl bestäuben) und die Rhabarberstücke gleichmäßig darauf verteilen.

6

Für etwa 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Notes

Für ein ganzes Backbleck könnt ihr einfach die doppelte Masse nehmen.

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Brokkoli Quiche

Ob als Vorspeise in kleinen Tarteletteförmchen, als Hauptgang oder kalt als Snack zwischendurch – Quiches sind ein Allrounder, der immer passt. Diesmal ist es bei mir eine Brokkoli-Quiche geworden.

Quiche und Tarte wo ist da eigentlich der Unterschied?

Vielleicht habt ihr schon meine Vorliebe für Tartes und Tartelettes bemerkt – da ist es zur Quiche nicht mehr weit. Das Internet ist reich an Informationen, worin da genau der Unterschied liegt. Ich fasse euch zusammen, was sich aus meiner Recherche ergeben hat: Sowohl Tartes, als auch Quiches bestehen in den meisten Fällen aus einem Mürbteigboden (Blätterteig zählt für mich nicht als Basis von Quiche oder Tarte…). Die Tarte kann optional noch einen „Deckel“ haben, die Quiche nicht. Eine Quiche ist immer salzig, eine Tarte hingegen kann sowohl salzig, als auch süß zubereitet werden. Die Füllung einer Quiche ist ursprünglich eine Mischung aus Eiern und einen Milchprodukt wie Sauerrahm, Sahne oder Milch. Also alles, was davon abweicht ist eigentlich eine Tarte. Egal, wie man es benamst – ich liebe beide in allen möglichen Variationen!

Brokkoli – ein unterschätzter Immun-Booster

Wow dieses Kohlgemüse hat so einiges auf dem Kasten! Ich wusste zwar, dass Brokkoli gesund ist, aber ich wusste nicht WIE gesund. Er enthält viel Eiweiß und Mineralstoffe und ist zeitgleich fett- und kalorienarm, kann also beim Abnehmen helfen. Die grünen „Bäumchen“ sind außerdem eine wahre Vitamin-C-Bombe, sind reich an Beta-Karotinen (die sind gut für unsere Zellen, für Augen und Haut). Der Verzehr wirkt sich positiv auf den Hormonstoffwechsel aus, wirkt angeblich sogar krebsvorbeugend, gleicht den Blutzuckerspiegel aus, wirkt entzündungshemmend, hat Anti-Aging-Eigenschaften, und und und. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, der ist wohl brokkoliresistent. Früher mochte ich ihn gar nicht – was mir wie so viele Geschmacksverwirrungen aus meiner Kindheit ein Rätsel ist. Übrigens enthält Brokkoli sehr wohl Fructose. Das Duell mit der Glucose geht aber zum Glück knapp an die Glucose, sodass man durchaus von einem fructosearmen Gemüse sprechen kann. In den meisten Fällen wird er sehr gut vertragen.

So, jetzt aber ran an die Quiche! Lasst sie euch schmecken,

Eure Dea

Brokkoli Quiche

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Serves: 1 Quicheform (ca 4-5 Portionen)
Prep Time: 15 Minuten (+1h Ruhezeit) Cooking Time: 35 Minuten Total Time: 50 Minuten (1+h Ruhezeit)

Ingredients

  • Mürbteig
  • 250g Dinkelmehl
  • 125g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Brotgewürz
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1-2 EL kaltes Wasser
  • Füllung
  • Ein normaler Brokkoli oder ein Bund Spargel
  • 250g Sauerrahm
  • 2-3 Eier
  • 3EL Parmesan, gerieben
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Instructions

1

Für den Teig alle Zutaten am besten in einer Küchenmaschine mit Knethaken vermischen, zu einer Kugel formen und 30 Minuten zugedeckt kühl stellen.

2

Backrohr auf 200 Grad Heißluft vorheizen.

3

Den Brokkoli in mundgerechte Teile schneiden und für 5 Minuten in Salzwasser kochen.

4

Die Teigkugel ausrollen und in eine mit Butter gefettete Quicheform auskleiden. Am besten, mit der Gabel noch ein paar Mal den Teig einstechen.

5

Den Brokkoli auf die Form mit dem ausgerollten Teig verteilen.

6

Für die Sauce den Sauerrahm, die Eier, den Parmesan und die Gewürze vermengen. Anschließend über das Gemüse in die Form gießen.

7

Im vorgeheizten Ofen für 35 Minuten backen.

Notes

Ihr könnt statt einer großen Quiche auch 6 kleine machen aus der Masse und in Tartelette-Förmchen backen. Ist eine ausgiebige Vorspeise 🙂

Aufstrich backen Brot Brötchen Buchweizen Buskuit Dessert Dinkelmehl einfach zubereitet Fructose fructosearm fructosefei fructosefre fructosefrei Fructoseintoleranz Fructosemalabsorption Frühstück Germteig Grillen Hauptspeise italienisch Kekse Laktose Muttertag Mürbteig Nachspeise Picknick Rhabarber Rührteig schnell Snack sorbit Spargel Süßes Tarte Tartelette Vanille vegetarisch Vorspeise Weckerl Weihnachten Weihnachtskekse Zitrone

Allgemein

Intolerant oder nicht? – Das ist hier die Frage

Fructoseintoleranz

Fructoseintoleranz vs. Fructosemalabsorption

Wenn wir von Fructoseintoleranz reden, meinen wir in Wirklichkeit meistens Fructosemalabsorption. Der Unterschied ist, dass man bei einer echten Fructoseintoleranz wirklich streng auf Fructose verzichten muss, sein Leben lang. Denn das ist eine angeborene Stoffwechselstörung, die nicht heilbar ist. Diese Form ist aber wirklich selten. Die Fructosemalabsorption dagegen ist eine gestörte Aufnahmefähigkeit von Fructose. Der Begriff selbst spricht für sich: Fructose – Fruchtzucker + mal – schlecht + Absorption – Aufnahme = „Fruchtzuckerschlechtaufnahme„. Die gute Nachricht: das muss nicht für immer sein. Das Wort Fructoseintoleranz ist ja schon etwas unschön – aber Fructosemalabsorption toppt das nochmal (sagt das mal ganz schnell dreimal hintereinander!). Um es Fructoseleidenden leichter zu machen, wird deswegen gängigerweise der Terminus Intoleranz für beides verwendet. So mache ich das übrigens auch, ich meine damit aber in Wirklichkeit die Malabsorption.

Was ist das jetzt eigentlich genau und was passiert da (oder auch nicht) im Körper?

Eine Ernährungsberaterin hat es mir wie folgt erklärt. Unser Körper kann nur Monosaccharide aufnehmen, also einzelne Zuckermoleküle. Fast alle Zuckerarten sind allerdings mehrkettig (sogenannte Di-, Poly- oder Oligosaccharide). Die Aufspaltung sollte im Optimalfall im Dünndarm passieren, bevor die Moleküle in den Dickdarm kommen. Kommt fruchtzuckerhaltiges Essen in den Darm, wird bei Normalos alles an Kraft mobilisiert, um den Zucker aufspalten zu können. Sogenannte GLUT-5-Transporter sind dafür zuständig, dass die Mehrfachzuckermoleküle dort hinkommen, wo sie zu Monosacchariden abgebaut werden können. Soweit der Plan. Allerdings sind intolerante Därme weniger aufgeschlossen gegenüber mehrkettigen Zuckermolekülen und sagen dann: MOOOOOOMENT mal. Wir reden da auch noch ein Wörtchen mit. Diesen Fruchtzucker wollen wir hier nicht, deswegen schicken wir auch sicher keine Transporter. Also weiter mit dem Zeugs! Die GLUT-5-Transporter sind bei Fructosemalabsorption sehr träge und machen ihre Arbeit nicht. Wenn dann der Essensbrei mit unaufgespaltetem Zucker weitergeschickt wird in den Dickdarm, spielt die Flora dort nicht mehr mit, weil sie vollkommen überfordert ist. Sie macht dann verrückte Sachen und vergärt den Fruchtzucker zu Wasserstoff, Kohlendioxid und Methan. Mhm genau, Methan kennen wir von Pupsen bei Kühen, die damit ihren Beitrag zur Klimaerwärmung bringen. Der Dickdarm ist dermaßen überfordert, dass er sagt: Alles durch, wir müssen das Ganze schnellstmöglich loswerden. Ihr könnt also schon die Auswirkungen und somit die Symptome erraten:

  • (sehr!) laute Darmgeräusche, also Bauchgrummeln
  • Schmerzen und Krämpfe bis hin zu Choliken (einmal wollte ich wirklich schon fast ins Krankenhaus, weil ich vor lauter Schmerzen schon nichts mehr gesehen habe und mir so schwindlig war)
  • Blähungen, aufgeblähter Bauch
  • Durchfall (ich nenne das „escalazione grande“)
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Schwindelgefühl
  • Müdigkeit, Mattheit

Das muss aber nicht alles sofort passieren. Bei mir dauert es manchmal einen ganzen Tag bis zur Eskalation. Ist ziemlich fies, man weiß dann nämlich nicht immer, woran es gelegen hat… Wie so oft im Leben gilt übrigens bei der Fructosemalabsorption auch: Die Dosis macht das Gift. Ein bisschen geht also schon. Und dauerhaft absolut auf Fructose verzichten ist übrigens auch nicht gut. Aber mehr dazu später.

Wo ist überall Fruchtzucker drin? Und welcher Zucker geht eigentlich?

Fruchtzucker bzw. Zuckerarten die für Fructoseintolerante nicht verträglich ist, ist gefühlt überall drin. Der normale Haushaltszucker, also Kristallzucker besteht zur Hälfte aus Fructose und Glucose (Glucose ist Einfachzucker, der geht für uns schon!). Damit fallen schon mal extrem viele leckere Sachen weg, vor allem auch Kuchen und andere süße Backwaren. Sämtliche Zuckerersatzstoffe und alternative Süßungsmittel wie Xylit, Erythrit, Agavendicksaft, Maltit, Sorbit, Kokosblütenzucker, Honig und Ahornsirup sind tabu. Sehr wohl gehen aber unter anderem Glucose (Traubenzucker), Getreidezucker, Lactose (die aber bitte mit Vorsicht genießen), Malzzucker, Reissirup und Dinkelsirup. Manche sagen, Stevia oder Birkenzucker wären verträglich, aber das muss jeder für sich selbst herausfinden. Da Birkenzucker abführend wirkt, ist er für mich zum Beispiel keine brauchbare Alternative. Ich habe immer Traubenzucker, Getreidezucker und Reissirup zu Hause. Traubenzucker bekommt ihr übrigens in Drogeriemärkten und in Supermärkten wie Spar, Billa un Co. Beim Reissirup muss man ein bisschen mehr Glück haben, aber den gibt es auch in den meisten der eben erwähnten Geschäften.

Andere Intoleranzen: Sorbit und Laktose

Sorbit ist Zuckeralkohol – darin steckt ja schon das Wort Zucker, klingt also gefährlich. Dieser Zuckeralkohol macht unsere Glut-5-Rezeptoren noch träger, als sie ohnehin schon sind und blockiert sie teilweise. Die Folge: Wir können den Fruchtzucker noch weniger aufnehmen und der ganze Prozess wird noch verschlimmert. Danke dafür. Deswegen geht Fructose- und Sorbitintoleranz so gut wie immer miteinander einher, ganz nach dem Motto mehr ist mehr. Sorbit wird als Zuckerersatzstoff vor allem in Light-Produkten und „zuckerfreien“ Produkten verwendet (Vorsicht bei der Nummer E420). Es kommt aber auch natürlich vor und zwar in Obst und Gemüse. Beim Einkauf solltet ihr also einen Quercheck auf Fructose- UND Sorbitgehalt machen.

Die Laktose kennen die meisten Menschen schon. Das ist der sogenannte Milchzucker (schon wieder Zucker!). Nein, ich will euch jetzt nicht sagen, dass ich und alle Kompanen automatisch auch laktoseintolerant sind. Aber ich muss an dieser Stelle schon erwähnen, dass es oft besser ist, wenn man sich laktosefrei ernährt – vor allem am Anfang. Ich selbst mache das aber nicht ,oder zumindest nicht bewusst. Ich versuche allerdings schon neue Sachen auszuprobieren wie Pflanzenmilch, etc. Ein bisschen Lebensfreude gönne ich mir trotzdem und das sind dann oft laktosehaltige Produkte. Behaltet das mit der Laktose aber bitte im Hinterkopf und findet für euch selbst heraus, was für euch am besten ist.

Die Diagnose

Für mich war es ein laaaaaaanger Weg bis zu meiner endgültigen Diagnose. Ich weiß nicht, wann genau ich die ersten Symptome hatte, eigentlich immer schon. Zum ersten Mal zum Arzt bin ich aber ungefähr 15 Jahre vor meiner Diagnose gegangen. Wir haben sehr viele teilweise sehr unangenehme Tests gemacht und ich habe einige andere Dinge für mich selbst ausprobiert, dann aber wieder verworfen. Dabei gab es zwischendurch immer Hochs und Tiefs. Als ich beschloss, dass ich eine mehrmonatige Reise nach Lateinamerika mache und mir somit meinen großen Traum erfülle, wusste ich auch gleichzeitig, dass ich bis zum Antritt meiner Reise wissen muss, was los ist. Ich war der fixen Meinung, dass ich keine Fructoseintoleranz haben kann, weswegen es auch so lange gedauert hat, bis ich es wirklich getestet habe.

Wenn man herausfinden möchte ob man eine Intoleranz hat, kann man das entweder im Selbsttest herausfinden, indem man mal alle Produkte mit dem befürchteten Intoleranzstoff weglässt. Geht es einem dann besser, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass man den jeweiligen Inhaltsstoff nicht verträgt. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, der macht einen sogenannten H2-Atemtest. Ich habe euch ja oben schon erklärt, dass der Dickdarm nicht mehr arbeitsfähig ist, wenn er die Zuckermoleküle nicht einzeln sondern noch mehrkettig bekommt. Da produziert er unter anderem Wasserstoff (also H2). Dieser geht dann ins Blut über und wird über den Atem wieder aus dem Körper rausbefördert. Bei einer Testung bekommt man einen Fructosekillershot zu trinken, also viiiiiel Fructose. Wenn dann große Mengen an H2 in der Atemluft sind, hat man den Beweis, dass man die Fructose nicht ordentlich abbauen kann. Diesen Test gibt es in dieser Form auch noch für Sorbit und Lactose. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, alle drei Tests zu machen. Es ist leider etwas aufwendig, weil man die Testungen natürlich einzeln machen muss und sich ein paar Tage davor speziell ernähren muss, aber es ist diesen Aufwand definitiv wert. Ich würde jetzt gerne sagen, es ist nicht so schlimm, weil’s nicht weh tut (ich kann euch sagen eine Magen- oder Darmspiegelung ist wesentlich unangenehmer!), aber anlügen möchte ich euch nicht. Bei meinem Fructosetest ging ich leider danach in die Arbeit und mir ist es richtig schlecht gegangen mit escalazione, Schwindel, Übelkeit, starke Bauchkrämpfe – das volle Programm also. Aber ich hatte definitiv Klarheit, was eine große Erleichterung war.

Karenzphase und Testphase

Wenn man schließlich und endlich Gewissheit hat, muss man am Anfang eine zweiwöchige Karenzphase einhalten. Das bedeutet, man sollte dringend Fructose vermeiden. Es sollte eine Besserung der Symptome eintreten während dieser Karenzphase. Sobald man sich in seiner Haut wieder wohl fühlt, kann man vorsichtig verschiedene Lebensmittel testen. In dieser Testphase ist aber wichtig, dass man es nicht übertreibt. Am besten isst man vor und nach solchen Testtagen nichts weiteres Gefährliches, sonst wüsste man ja nicht, was der Auslöser war. Ein guter Anfang wären zum Beispiel Bananen. Am Anfang reicht wohl eine halbe und nehmt eine, die noch nicht allzu reif ist. Egal was ihr testet, ihr solltet es nicht auf leeren Magen und auch nicht isoliert essen. Die Banane würde beispielsweise bestens zu einem Porridge oder Joghurt passen. So kann die Fructose nämlich besser aufgenommen werden. Mit der Zeit werdet ihr merken, welche Lebensmittel gehen und welche ihr weiterhin meiden solltet. Wichtig ist, dass ihr euch von Rückschlägen nicht unterkriegen lässt. 😉

Auf keinen Fall Fructose gänzlich meiden

Ich habe es schon kurz erwähnt: bitte nicht den Fehler machen und sämtliche Fructose für immer aus eurem Leben verbannen. Ihr solltet sie auf jeden Fall großteils meiden, aber wenn ihr gar keine Fructose mehr zu euch nehmt, kann es sein, dass euer Körper dann, wenn er zufällig wieder ein kleines Bisschen abbekommt, komplett durchdreht. Also gänzlich entwöhnen ist keine gute Idee. Ganz geringe Dosen in Verbindung mit Glucose sind sogar erwünscht. Deswegen findet ihr auf meinem Blog auch teilweise Rezepte mit Früchten – manche dürfen (sollen) wir ja in geringen Maßen essen. Ihr müsst da aber bitte auf euren eigenen Körper hören, was euch gut tut.

Notfall: Wie kann ich die Symptome lindern wenn ich sie schon mal habe?

Ich habe für alle Fälle immer Traubenzucker dabei. Das hilft zwar nicht gegen Durchfall, aber vielleicht kannst du die Symptome noch rechtzeitig abfangen bzw. mildern. Wenn die escalazione grande dann schon eingetreten ist, kannst du sie entweder aussitzen (falls das möglich ist), oder du nimmst eine Durchfall-/Schmerztablette. Ich mache mir sehr gerne eine Wärmflasche und trinke viel Tee. Meine Lieblingssorten wenn’s Bäuchlein zwickt sind: Frauenmantel, Käsepappel, Schafgarbe, Ingwer, Brennessel , Zitronengras und Ringelblume. Ich habe diese Tees alle sortenrein zu Hause und mische sie mir dann so wie ich es mir denke.