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Buchweizen

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Buchweizenlaibchen mit Spargel, Butterbrösel und Kräuterdip

Buchweizen – ein gar nicht so geheimer Geheimtipp als Reisalternative

Ich kenne ihn noch nicht lange, vor gut einem Jahr haben wir uns kennengelernt. Wir mochten uns auf Anhieb und er tat mir so gut! Seitdem bin ich nicht mehr los gekommen und wir sehen uns fast wöchentlich. Sein Name ist Buchweizen. Auf meiner verzweifelten Suche nach verträglichem Essen bin ich ganz zufällig auf ihn gestoßen und ich war sehr skeptisch. Inzwischen steht er bei mir fast einmal die Woche auf dem Speiseplan – ist mal was anderes als Nudeln oder Reis 😉

Ist Buchweizen wirklich so gesund? Superfood oder Pseudogetreide – das klingt nach einem gefakten Hype

Ich mag diese Bezeichnungen wie „Superfood“ und „Pseudo“ und wie sie nicht alle heißen nicht. Da stellt es mir die Haare auf und ich denk mir nix wie weg – wenn man das schon so benennen muss, dann kann das sicher nichts. Aber in diesem Fall ist es anders. Buchweizen ist eine meiner Lieblingsbeilagen geworden, weil er wirklich so super gesund ist! Und das Wichtigste natürlich: er tut meinem Bauch so gut.

Er wird deshalb als Pseudogetreide bezeichnet, weil es eigentlich kein Getreide ist. Und damit kommen wir zu einem Bonus von Buchweizen: er ist glutenfrei, von Natur aus. Viele weitere Pluspunkte bekommt er, weil er ein kleiner Wunderwuzzi in Sachen Nähr- und Vitalstoffe ist: er enthält Aminosäuren, die den Eiweißbedarf besonders gut decken; hat viele Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine wie zum Beispiel Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Vitamin E, Eisen, Zink und B Vitamine. Außerdem wirkt er blutdruckregulierend und ist besonders gut für die Gesundheit der Blutgefäße.

Das klingt jetzt schon wieder fast ein bisschen zu gesund. Schmeckt das dann noch?

Oh ja. Beim besten Willen kann ich nicht sagen, warum ich Buchweizen noch nicht früher probiert habe. Das nussige Aroma ist besonders bezeichnend für ihn und macht ihn ein bisschen aufregender als Reis. Ich habe ihn schon in allen möglichen Variationen ausprobiert – morgens, mittags und abends; süß und sauer; in der Suppe oder einfach nur geröstet über den Salat oder eben in Form von Buchweizenlaibchen. Am besten überzeugt ihr euch selbst von ihm – gebt ihm eine unvoreingenommene Chance 😉

Jetzt aber ran an die Arbeit

Vor dem Kochen solltet ihr den Buchweizen einmal durchspülen. Ich lege ihn meistens über Nacht ein, dass er ein bisschen aufgehen kann und NOCH verträglicher wird (er ist dann bauchstreichelzart). Ich mache die Laibchen immer mit allem, was ich gerade zu Hause habe – meistens Suppengemüse, Zucchini, Stangensellerie oder dergleichen. Das wird dann mit einer Reibe kleingemacht, rein in die Pfanne, abkühlen lassen und dann mit Ei, ein bisschen Mehl und Gewürzen mit dem gekochten Buchweizen vermischen und zu Laibchen formen. Von beiden Seiten anbraten und fertig.

Dazu passt zu dieser Jahreszeit natürlich Spargel (ich liebe ihn heiß) mit Butterbrösel drauf. Früher kannte ich den Spargel eigentlich nur mit Sauce Hollandaise, aber das Bröseltopping kann auch was sag ich euch! Damit das ganze nicht zu trocken wird, gibt es noch einen Kräuterdip dazu und voilà – das Abendessen ist gesichert!

Übrigens: ich mache meistens etwas mehr, sodass mir noch ein paar Buchweizenlaibchen zum Einfrieren übrig bleiben. An manchen Tagen, wenn der Hunger besonders groß ist, muss es schnell gehen und dann bin ich froh um ein paar leckere Laibchen.

Genießt die Bauchstreicheleinheiten!

Eure Dea

Buchweizenlaibchen mit Spargel, Butterbrösel und Kräuterdip

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Serves: 4 Portionen
Total Time: 1 Stunde

Ingredients

  • Laibchen
  • 1 Tasse Buchweizen
  • 2 Eier
  • 1 Karotte, gerieben
  • 1 kleiner Zucchini, gerieben
  • 1 Stück Stangensellerie, klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Chili und wer mag noch Kreuzkümmel
  • Spargel
  • 1/2kg Spargel grün oder weiß
  • Salz
  • 1TL Butter
  • 1EL Traubenzucker
  • Dinkelbrösel
  • 1TL Butter
  • 5EL Dinkelbrösel
  • Kräuterdip
  • 4EL griechisches Joghurt
  • Gehackte Kräuter nach Wahl und Saison
  • Salz, Pfeffer

Instructions

1

Den Buchweizen waschen und nach Packungsanleitung weichkochen (am besten über Nacht quellen lassen, das ist aber optional).

2

Das Gemüse mit einer Reibe zerkleinern, kurz anbraten und für 3 Minuten dünsten. Danach abkühlen lassen, sodass das Ei später nicht stockt.

3

In der Zwischenzeit könnt ihr den Dip vorbereiten. Einfach alle Zutaten vermischen. Bei den Kräutern verwende ich meistens: Basilikum, Zitronenthymian, Rosmarin, Petersilie und Schnittlauch.

4

Einen Esslöffel Butter schmelzen und ein die Brösel darin anbraten. Ist ein superleckeres Topping für den Spargel und eine gute Alternative zur Sauce Hollandaise.

5

Falls ihr weißen Spargel verwendet, diesen Schälen. Den grünen Spargel könnt ihr gleich in einen Kochtopf mit kochendem Wasser, etwas Butter, Salz und einem EL Traubenzucker geben. Für etwa 10 Minuten (je nach Dicke) nur leicht köcheln lassen. Wenn ihr einen Dampfeinsatz für den Kochtopf oder einen Dampfgarer, wird der Spargel noch zarter.

6

Die Eier und das Gemüse mit dem abgekühlten Buchweizen vermischen, sodass ihr Laibchen formen könnt, die nicht auseinander fallen. Ihr könnt mit Mehl oder Brösel noch etwas nachhelfen.

7

In einer Pfanne mit Fett (ich nehme Öl oder Butter) herausbraten, bis die Laibchen eine goldbraune Kruste haben.

8

Zum Abschluss noch lecker anrichten - das Auge isst schließlich mit!

Notes

Spargel sollte nicht in Unmengen verzehrt werden, da er einen gewissen Anteil an Fructose enthält - mit Maß und Ziel wird er aber meistens gut vertragen. Ich mache meist ein bisschen mehr und friere mir die Laibchen ein für einen Tag wo's mal schnell gehen muss.

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